So haben wir 2017 begonnen...
Gemeinsam mit einem Sponsor habe ich, Robert Shauri Thoya, im Jahr 2017 in meinem Heimatdort Kashani, Shanzu Mombasa ein Kinderheim für 7 Kindern gegründet. Ich übernahm als Heimleiter eine große Aufgabe, und war zugleich Vater und Mutter für sie. Im selben Jahr kam Christiane Linder als Volunteer zu uns. 2021 wurde das Grundstück leider sehr unerwartet verkauft.
Die Kinder hatten von einem Tag auf den anderen kein Zuhause mehr, wir mussten uns um Notunterkünfte kümmern und zum Teil bei anderen Familien im Dorf unterbringen.
Unsere Motivation
Christiane und ich unternahmen alles, um den Kindern weiterhin ein Zuhause geben zu können. Mit viel Ehrgeiz gelang es uns dann doch relativ rasch ein Grundstück zu kaufen, welches wir mit unseren eigenen Ersparnissen finanzierten.
So konnten wir glücklicherweise im Jänner 2022 mit dem privaten Bau für ein neues Heim beginnen.
Für die Kinder wurde wieder ein Zuhause geschaffen. Übergangsmäßig wurden Sie bei anderen Familien und Bekannten mit uns untergebracht. Anfang Sommer 2022 konnten wir das Heim endlich beziehen.
Wir haben dann den Verein "Zukunft von Morgen - Kinder in Kenia" gegründet, damit wir künftig auch Unterstützung von Sponsoren annehmen können, um den Kindern vorrangig gute Schulbildungen damit zu ermöglichen.
Aktuell wohnen und arbeiten Christiane und ich in Salzburg, damit wir mit unseren Löhnen die laufenden Kosten für die Kinder, Schulgelder ect. finanzieren können. Wir haben ein liebes Heimleiter-Paar aus Kenia angestellt, um die Kinder zu betreuen und alles rund um Schule zu organisieren.
Anders wäre das im Moment nicht finanzierbar.
Unser Ziel ist es, über den Verein kontinuierlich Unterstützung in Form von Spendengeldern zu bekommen, damit künftig auch wir wieder vor Ort sein können und den Kindern die Werte noch besser vermitteln zu können, und Ihnen ganz viel für Ihr Leben mitgeben zu können.
Pro Monat sind es rund € 600,- Fixkosten, damit Lebensmittel, Kleidung, Schulgelder und Lernhilfen bezahlt werden können. Wir setzen dabei intensiv auf Privatunterricht, da die öffentliche Schulbildung vom Staat sehr sehr schlecht ist.
Unsere Mission
"Unser Ziel ist es, in unserem Dorf Kashani Mombasa den Waisenkindern und den Kindern aus armen Familien wieder Hoffnung auf eine besserer Zukunft zu geben."
(Robert & Christiane)
Das sind Wir
Robert Shauri Thoya - der Gründer
Ich wuchs als Halbwaise bei meiner Großmutter in Kenia auf. Nach der Grundschule in Kenia war keine Möglichkeit für eine weitere Ausbildung.
Damals hatte ich das Glück, von meinem Onkel französisch lernen zu dürfen. So hatte ich die Möglichkeit, als Dorfbegleiter zu arbeiten und war zugleich als Volunteer in Kinderheimen tätig.
Dadurch ich eine Kindheit ohne Eltern erfahren musste, hatte ich zu den Kindern in Waisenheimen immer einen besonderen Bezug, konnte Sie gut verstehen und mich hineinfühlen.
Es entwickelte sich in mir den innigen Wunsch, Kindern Hoffnung zu geben, ein Vorbild zu sein, Ihnen zu vermitteln dass mit Ehrgeiz und Glauben viel möglich ist.
Sie sollten ein Recht und die Möglichkeit auf Bildung haben, und trotz den Umständen dass Sie ohne Eltern aufwachsen müssen, dennoch eine gute Zukunft haben.
Damit die Kinder lernen, im Leben für sich selbst zu sorgen und auch später für andere da zu sein. Dafür setze ich mich mit aller Kraft ein und sehe es als meine Lebensaufgabe an.
Christiane
Durch einen langersehnten Urlaub verbrachte ich Zeit in Kenia und lernte dabei vor einigen Jahren Robert kennen. Da ich bereits seit meinen Jugendjahren an Hilfe für Afrika interessiert bin, war ich von Roberts Vorhaben ein Kinderheim aufzubauen, sehr begeistert. Eine schicksalshafte Begegnung also, denn kurz darauf beschloss ich in Kenia zu bleiben und Robert zu helfen.
Für mich begann eine Mission die mein Herz erfüllte und bis heute erfüllt. Nämlich Kindern zu helfen, Ihre Welt ein wenig besser zu machen.
Barbara
Als gebürtige Oberösterreicherin kam Christiane zurück nach Österreich und zog in das selbe Wohnhaus in dem ich wohne. Der Nachbarschafts-Austausch entwickelte sich zu einer guten Freundschaft, und es dauerte nicht lange bis ich mich von diesem Herzensprojekt in Kenia mitgerissen fühlte.
Gemeinsam unterstützten wir seither Robert und die Kinder im Heim vorerst mit eigenen finanziellen Mitteln, bis dann die gemeinsame Idee entstand einen Verein zu gründen, damit auch von aussen Unterstützung und Sponsoren gewonnen werden können.
Seither versuche ich zu helfen wo es geht, und beabsichtige auch im Winter für eine längere Zeit vor Ort in Kenia zu sein und im Heim mitzuhelfen.
Unsere Heimleiter Harrison und seine Frau Pendo
Harrison und Pendo kümmern sich seit Sommer 2022 um die Heimleitung.
Sie wohnen im Heim und versorgen die Kindern, betreuen Haus und Garten, kümmern sich um Schule ect.
Mit Herzlichkeit und viel Engagement geben Sie ihr Bestes, den Kindern viel beizubringen und Ihnen eine Familie zu sein.